Von Greenough über Mandurah nach Pinjarra

15.12.12 – 17.12.12

 

In unserer ursprünglichen Organisation war der südwestlich von Perth gelegene Abschnitt Australiens überhaupt nicht eingeplant. Und jetzt fuhren wir während unseres Aufenthaltes hier Down under schon das zweite Mal dorthin. So schnell kann sich sowas ändern…

Wir fuhren an Geraldton vorbei, hielten zum Übernachten in Greenough und begaben uns am nächsten Tag nach Mandurah, wobei wir auf dem Weg an Perth vorbeifuhren, dort aber nicht anhielten, denn wir wollten vor Einbruch der Dämmerung (damit wir weiterhin unfallfrei ohne aufgegabeltes Känguru oder Emu durch den Australienurlaub kamen) dort bzw. in Pinjarra sein.

Es sollte beides klappen, sowohl das unfallfreie Fahren als auch das Ankommen in Pinjarra bevor es dunkel wurde. Und das letzte selbst mit einem Zwischenstopp und Spaziergang in Mandurah.

Hier konnten wir einen australischen Weihnachtsmarkt bewundern. Wobei uns für die Stimmung eindeutig der Schnee oder zumindest kältere Temperaturen fehlten, um in eine einigermaßen als solche zu bezeichnende Weihnachtsstimmung zu kommen. Aber bei ca. 30°C ist es einfach sehr schwierig in eine irgendwie geartete Gefühlslage bezüglich der bei uns im Winter auftretenden und als solche bekannte Adventszeit zu kommen.

Auch gab es keinen Glühweinstand, an dem wir uns in eine winterliche Stimmung hätten  versetzen können.

Wir schlenderten an der doch recht übersichtlichen Ansammlung von Ständen vorbei und genossen die Sonne, indem wir uns im Schatten aufhielten.

Nach dem Bummeln fuhren wir weiter nach Pinjarra und bezogen unser Nachtquartier. Auch hier unternahmen wir noch einen Spaziergang, um unser Essen zu verdauen. Bei diesem Spaziergang kamen wir zuerst an einem Zaun vorbei, hinter dem uns zwei Lamas genauso verdutzt ansahen wie wir diese (hier kamen wohl nicht oft Ausländer vorbei –naja, es war auch eine Hauptstraße, an der wir flanierten), später kamen wir an einem zweiten umzäunten Gelände vorbei, auf dem sich Schafe und Pferde mit ihren Fohlen tummelten.

Von Zeit zu Zeit wurden wir von hupenden Autofahrern erschreckt, die sich wohl genauso wie die Lamas über uns spazierende Ausländer wunderten.

Als sich immer mehr Moskitos um uns tummelten und zum Angriff bliesen, entschieden wir umzukehren und uns aufs Ohr zu hauen.

 

Unser nächstes Ziel hieß Albany.

 

Zum Fotoalbum Greenouph, Mandurah und Pinjarra. 

Zum nächsten Reisebericht (Albany, William Bay und Peaceful Bay).